Von Helden, Schurken und anderen Leitbildern 29.-31.10.2010 Pädagogische Hochschule Heidelberg
Pädagogenkonferenz

Workshops

am 30.10 2010 - Samstagnachmittag 16.30 - 17.30 Uhr

 

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24) Isa Eberhardt-Mammen - Pubertät ... oder: Eine Zeit, in der wir den Helden und Schurken in uns begegnen

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung
Teilnehmerzahl: 15

Pubertät bedeutet Umbruch. Abschied und Neubeginn.

Viele Jugendliche fordern jetzt regelmäßig ihre Umgebung heraus. Auch sie selbst wissen oft nicht mehr, was mit ihnen los ist. Höhenflüge und Allmachtsphantasien werden ebenso erlebt wie tiefe Niedergeschlagenheit und Verzweiflung. Das kann beglücken und erschüttern.

Ich lade Sie ein, der wichtigen Bedeutung dieser Entwicklungsphase nachzugehen. Und sie schätzen zu lernen. Welchen Sinn können wir in diesen Berg- und Talfahrten erkennen? Weshalb ist diese Krise für Jugendliche wie Erwachsene eine Chance?

25) Peter Eichenauer - Vom Schurken zum Helden- Einblicke in die Arbeit mit jugendlichen Straftätern

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

oder: Profis lassen sich nur von Profis führen.

Pädagogik meint: Die Jungen führen und leiten. Was nun aber, wenn die nicht so wollen, wie die Erwachsenen? STRAFE- MEHR STRAFE - MEHR ZWANG. Die Unsicherheit - und die Unkenntnis im Umgang mit und über Jugendliche, die Straftaten begehen, lässt solches denken.

In diesem Worksghop werden aus der Praxis in der Arbeit mit jugendlichden Straftätern (u.a.: Untersuchungshaft-Vermeidung "Stop abd Go!" NRW) gangbare Wege für die "Schurken" zum "Helden" aufgezeigt- und Haltungen beschrieben, wie Pädagogen, auch ohne "Helden" sein zu müssen, als Autorität angenommen werden.

26) Suzanne Grieger-Langer - Profiler versus Parasit

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie, Organisation
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Als WirtschaftsProfiler soll ich Unternehmen vor Betrügern schützen.

Es ist einer der ältesten Kämpfe der Evolutionsgeschichte - Parasit gegen Wirt, Schmarotzer gegen Organismus.

Menschliche Parasiten sind Erfolgsschmarotzer. Leider sind sie auch hervorragende Eindrucksmanager und ihre Hauptwaffe ist die Illusion. Der Wirt weiß lange Zeit nicht, dass er sich im Krieg befindet und hält den Feind für einen Freund.

Menschliche Parasiten befallen jedes Jahr Millionen Unternehmen. Laut Forschung sind 4% der Bevölkerung parasitär veranlagt. Im Management aber sind es nachgewiesene 14%!

Wie es diese Schmarotzer schaffen, unsere Wachsamkeit lahm zu legen, um über Jahre schmarotzen zu können, erfahren Sie in diesem Workshop.

27) Dr. Hans Joss - Transaktionsanalyse und Unterricht

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: 18

Vom lehrerzentrierten Unterricht zu schülerorientierten Unterrichtsprozessen: oder was beinhaltet "gute Autorität" aus Sicht der Transaktionsanalyse? Institutionelle Voraussetzungen für "gute Autorität"?

Im Workshop zeige ich transaktionsanalytische Modelle, die konstruktiv im Umgang mit Heranwachsenden eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht die Frage: was beinhaltet schülerzentrierter Unterricht, der Bedürfnisse Heranwachsender ernst nimmt, gleichzeitig auch klare Strukturen und Grenzen festlegt?

Merkmale und Voraussetzungen eines Unterrichts, der prozessorientiert verläuft, und der sich an Bedürfnissen der Lernenden orientiert. Kurzinfos, Uebungen und Aufstellungen.

28) Constanze Rau - Erfolgreich in der Schule- aber wie?

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Schülercoaching mit Transaktionsanalyse

Schüler sind heutzutage von Anfang an permanentem Erfolgsdruck ausgesetzt:

Notendruck, Übertritt, G8, Zeitdruck, erfolgreiche Abschlüsse usw. setzen sie unter Dauerstress.

Viele Schüler können diesem Druck nicht standhalten. Leistungsabfall, Motivationslosigkeit, körperliche Beschwerden bis hin zur Depression sind die möglichen Folgen.

Was brauchen Schüler, um ihren Problemen zu begegnen und wie finden sie individuelle Wege aus der Krise?

Der Workshop bietet Einblicke in die Wirkung von TA- Beratungsarbeit mit Schülern anhand prakt. Beispiele.

29) Bettina Schön - Held und Schurke, der Januskopf der Parkinsonschen Krankheit

Dauer: 60 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: 15

Untertitel: Die Transaktionsanalyse in der Bewährung jenseits pulsierenden Lebens

Die Befindlichkeit eines Menschen der an Morbus Parkinson erkrankt ist schwankt von Depresssion bis hin zu euphorischen Phantasien. Das Selbstbild ist verändert, Halluzinationen sind keine Seltenheit.Er erlebt den Wechsel seines Zustandsmoments nicht. Somit fühlt sich der betroffene Mensch häufig unverstanden und resigniert. Das Umfeld des Betroffenen erkennt oft keinen Ausweg. Deprivation, Wut und Trauer sind die Folge.

Die Erkenntnisse der Transaktionsanalyse können hier erfolgreich eingesetzt werden, nur etwas anders als herkömmlich. Das "freie Kindverhalten" zum Beispiel, wird zum beliebtesten "Ich-Zustand". Lässt die Identität des Erwachsenen das zu?

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Oktober 2010
Zuletzt geändert: 31.08.2010 14:17

Noch -2944 Tage, -17 Stunden, -41 Minuten und -58 Sekunden bis zur
25. Konferenz der deutschsprachigen Gesellschaften für Transaktionsanalyse
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