Von Helden, Schurken und anderen Leitbildern 29.-31.10.2010 Pädagogische Hochschule Heidelberg
Pädagogenkonferenz

Workshops

am 30.10 2010 - Samstagnachmittag 14.30 - 17.30 Uhr

 

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12) Gundel Beck-Neumann und Peter Held - Best of TA-Konzepte für die Pädagogik

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Die meisten Konzepte und Modelle der Transaktionsanalyse wurden ursprünglich für andere Anwendungsfelder entwickelt. Die Erfahrung vieler Weiterbildungskandidatinnen und Anwender im Bereich Schule und Erziehung zeigen, dass etliche der TA-Konzepte ausgesprochen fruchtbar sind für die Pädagogik. In unserem Workshop möchten wir (mit Schwerpunkten auf die Systemische und auch aus der Perspektive der Neurobiologie und des Konstruktivismus) unsere Best-of-Konzepte vorstellen und erläutern.

Die Teilnehmenden werden gebeten, sich mit eigenen Konzeptionalisierungsideen und Erfahrungen aktiv in den Workshop einzubringen.

13) Christine Kahle und Gisela Rodewald - Mein Leben als Held/in und Schurke/in und wie beantworte ich damit die Bedürfnisse Lernender?

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie
Teilnehmerzahl: 20

Wir laden Sie ein, Ihren erlebten Geschichten mit Autoritäten nachzuspüren. Dabei können Sie die Bedeutung dieser Geschichten für Ihr heutiges SEIN als Autorität erkennen.

Wir werden Ihnen Lernmuster (M. Sell) als Beziehungsbedürfnisse des Lernenden vorstellen und mit Ihnen herausfinden, wie wir als Pädagogen /innen mit unserem entwickelten Autoritätsverständnis sie sinnvoll beantworten können.

14) Bertine Kessel und Hanne Raeck - Macht und Ethik - wie eine "gute Autorität" gelingen kann

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Beziehungen zwischen Kindern und Jugendlichen auf der einen Seite und Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen u.a. auf der anderen Seite sind strukturell hierarchisch und mit unterschiedlich viel Macht ausgestattet.

Wie können in dieser Struktur Beziehungen auf der Grundlage von Gleichwürdigkeit gestaltet werden?

Wie kann ein Mehr an Macht einhergehen mit Achtung und Respekt, wie kann ein Weniger an Macht sich verbinden mit Selbstverantwortlichkeit und Würde?

Ausgehend von Gedanken verschiedener Autoren werden wir diesen Fragen mit kurzen theoretischen Inputs und Filmszenen nachgehen und daran unser Verständnis von Macht und Ethik im Dialog mit den TeilnehmerInnen entwickeln.

15) Peter Lüthi - Wie wird ein Mann zum Mann?

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie, Organisation
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Gute und störende Autoritäten im männlichen Leben.

Ein Über- und Rückblick von einem Großvater.

Vortrag mit TA-Bezügen und gemeinsamer Austausch

 

16) Ulrike Ruf und Vera Härle - Ärgern, Abwerten, Ausgrenzen - Vorzeichen für Mobbing und adäquates Intervenieren

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: 25

"Wer hat hier das Sagen?", "Was willst denn Du in unsrer Gruppe?", "Wie kann ich Anerkennung finden?"

Hinter solchen Sätzen verbergen sich oft existentielle Herausforderungen für Kinder und Jugendliche - im Blick auf ihre eigene Entwicklung und ihre soziale Stellung.

Die Aufgabe von Lehrkräften besteht hier neben einem ständigen Fördern und Begleiten der Wachstumsprozesse auch im adäquaten Intervenieren.

Im Workshop werden "nichtverletzende Ärgermitteilungen" (M. Rosenberg) und das Konzept für frühzeitiges Intervenieren in sich anbahnende Mobbingprozesse ("No Blame Approach" nach Ch. Szaday) vorgestellt und mit Übungen erprobt. Unter transaktionsanalytischer Perspektive wollen wir uns Fragen nach den Beziehungsbedürfnissen (Erskine), der Haltung und dem Agieren der beteiligten Personen (Struktur- bzw. Funktionsmodell) stellen und mögliche Antworten vertiefen.

17) Anita Steiner-Seiler - Weise Frauen und andere weibliche Leitbilder

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle Frauen
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie, Organisation
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Welche Frauen strahlen "natürliche Autorität" aus? Grossmutter? Hildegard von Bingen? Hillary Clinton? Antigone? Frau Holle? Halla Tomadottir? die Kommissarin? Fanita English?

In führenden Rollen - als Erwachsenenbildnerinnen, Lehrerinnen, Teamleiterinnen, Beraterinnen, Therapeutinnen, Mütter - üben wir Macht aus und sind auf Durchsetzungskraft angewiesen.

Weibliche Leitbilder vermitteln uns Frauen Ermutigung und Erlaubnis, echt, stark, kompetent und selbstbehauptend zu sein. Sie leiten uns an, mit der uns eigenen Version von „protection, permission und potency“ und in der plus-plus-Haltung zu führen und somit unsere natürliche Autorität zu entwickeln. Ein Workshop für Frauen auf der Suche nach positiven weiblichen Vorbildern mit spielerischen, selbsterfahrungsorientierten und theoretischen Elementen.

am 30.10 2010 - Samstagnachmittag 14.30 - 16.00 Uhr

18) Ursula Doeller und Nicole Sabais - Auf dem Weg zu einer "guten" Schule - Die Entwicklung von Schulkultur mit systemischer Transaktionsanalyse

Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: 20

Eine Schulkultur, in der sich alle an den schulischen Prozessen Beteiligten wohlfühlen, stellt einen entscheidenden Faktor für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit der Organisation Schule dar.

In unserem Workshop werden wir Modelle und Vorgehensweisen der systemischen Transaktionsanalyse vorstellen, die, die sich für die Entwicklung einer professionellen Schulkultur als nützlich erweisen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei die Möglichkeit, entsprechend ihrer eigenen kreativen Fähigkeiten und Haltungen Wege zur Kulturentwicklung "ihrer" Organisation zu finden.

19) Dörte Landmann - Kannst du lernen, mich lehren zu lassen?

Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung
Teilnehmerzahl: 20

"Bewusstheit ist die Fähigkeit, auf unverwechselbar eigene Art eine Kaffeekanne zu sehen und die Vögel singen zu hören ... Es gibt nur noch einige wenige Menschen, die auf die alte Weise sehen und hören können. Die weitaus meisten Menschen haben jedoch die Fähigkeit verloren, ...." schreibt Berne.

Diese Fähigkeit und die Kommunikation zu mir selbst und wieder herzustellen, ist wichtig. Der Weg dazu sind das Ringen um die eigene innere Autorität beim Lernenden und die Erfahrung von Echtheit und Authentizität beim Lehrenden. Meditation bietet hier einen Erfahrungsschatz uralter Methoden an.

Ich möchte mit Ihnen nachdenken, meditieren, aber auch darüber sprechen, wie ich Achtsamkeit und Meditation in TA-Ausbildungszusammenhängen und Beratung einsetze.

20) Andrea Landschof und Kirsten Löwenstein - Philosophen in der Erwachsenenbildung- oder was wir von Kant und Sokrates lernen können

Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: Fortgeschrittene
Anwendungsbereich: Pädagogik
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Sokrates und andere Philosophen sind Leitbilder aus vergangenen Zeiten. Aktueller denn je sind ihre gedanklichen Ansätze zum Handeln und Sein des Menschen. Im Workshop geht es um den Transfer ihrer zentralen Ideen zur Erwachsenenbildung und zu unserer Tätigkeit als Trainer, Dozenten und Lehrende. Wir verbinden Haltungsfragen als Lehrende mit Fragen zur Methodik und Didaktik und zeigen an verschiedenen Stellen die Verbindung zur Transaktionsanalyse auf. Als Workshopteilnehmer sind Sie eingeladen verschiedene Methoden und Werkzeuge auszuprobieren.

"Ich, der ich weiß, mir einzubilden, dass ich weiß, nichts zu wissen, weiß, dass ich nichts weiß." (Sokrates)

21) Dr. Hans Jellouschek - Vater - Mutter - Kind. Die Bedeutung der familiären Triade für die menschliche Entwicklung

Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie, Organisation
Teilnehmerzahl: unbegrenzt

In der tiefenpsychologisch orientierten Sicht der menschlichen Entwicklung wurde die Zweier-Beziehung Mutter-Kind sehr stark betont, vielleicht auch über-betont. Erst in den letzten Jahren tritt die Dreier-Beziehung Vater - Mutter - Kind stärker in den Vordergrund.

In dem Workshop geht es darum, uns diese Grundform menschlicher Sozialisation in ihrer Bedeutung bewusst zu machen - gerade auch für die Entwicklung eines gesunden Verhältnisses zum Thema "Autorität".

22) Christine Pape - Wie ist das mit der Autorität?

Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung, Beratung, Psychotherapie, Organisation
Teilnehmerzahl: 20

"auctoritas" (lat.) heißt Ansehen geben.

In diesem Workshop möchte ich mit Ihnen/Euch meine Erfahrung in der Führungskräfteentwicklung dazu teilen.

Wir werden die Fragen, wie wir Macht, Autorität und Einfluss unterscheiden, auch auf das eigene Er-Leben beziehen und u.a. erforschen: Welche Formen sind in unserem persönlichen Alltag relevant? Wie geschieht dieser Prozess des Ansehen gebens? Wie werde ich (mir) selbst eine gute Autorität?

23) Petra Reeg-Herget - Die Förderung von emotionaler Kompetenz als ein pädagogisches Leitbild in Kindergarten, Grundschule und Familie

Dauer: 180 Minuten
Zielgruppe: alle
Anwendungsbereich: Päd./Erw.-Bildung
Teilnehmerzahl: 20

Das bewusste Wahrnehmen und Benennen unserer Gefühle stärkt das persönliche Wachstum und trägt zu einer von Offenheit und Wertschätzung geprägten Beziehungsgestaltung bei.

Die Transaktionsanalyse, speziell das Konzept der Emotionalen Kompetenz von Claude Steiner bietet hier für Kinder und Erwachsene entwicklungsfördernde Impulse und schafft positive Beziehungserfahrungen.

Hierdurch entsteht ein positives pädagogisches Leitbild, von welchem Lehrende und Lernende sowie auch Familien gleichermaßen profitieren.

In meinem Workshop zeige ich, wie die Konzepte praxisorientiert im pädagogischen Alltag umgesetzt werden können. In meinem Methodenkoffer stecken u.a. Bilderbücher, Lieder sowie eine Körperwahrnehmungsübung.

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Oktober 2010
Zuletzt geändert: 31.08.2010 14:17

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