Von Helden, Schurken und anderen Leitbildern 29.-31.10.2010 Pädagogische Hochschule Heidelberg
Pädagogenkonferenz

Grußworte

Veranstaltungsort Pädagogische Hochschule Heidelberg 2010

zu der Konferenz von:


 


 

Grußwort des Organisationsteams der Konferenz

Diese Konferenz richtet sich an alle, die das Thema anspricht

  • persönlich, weil Sie mit Autoritäten hadern oder sie sich von ihnen angenommen fühlen
  • als lehrende Person, die um ihre Autorität weiß oder die daran zweifelt
  • als Lerner und Lernende, der/die unter Autoritäten leidet oder sie schätzt
  • als Führungskraft, die gute Autorität sein will und darum ringt.

Sie richtet sich ebenso an MitarbeiterInnen in pädagogischen und erwachsenenbildnerischen Berufen wie aus dem Bereich Beratung, Organisation und Therapie.

Von Freitag bis Sonntag werden wir in den ehrwürdigen Räumen der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg die Frage nach der guten Autorität stellen und nach Antworten suchen.

Manche von Ihnen hören sie vielleicht auf dem Hintergrund von Jugendgewalt, andere stellen Sie im Blick auf die scheinbar alternativlose Ausrichtung von Politik und Wirtschaft auf Wachstum, im Blick auf die Vernichtung von Humanressourcen und Ressourcen in Natur und Umwelt oder im Blick auf die Missbrauchsfälle durch kirchliche und pädagogische Autoritäten. Wieder Andere erleben sie als täglich sich neu stellende Frage in der Kindererziehung zu Hause, bei der Begleitung von Lernprozessen in Kindergarten, Schule und Studium oder im Umgang mit dem inneren Schweinehund, erleben sie als Problem des verantwortlichen Umgangs mit sich selbst.

Die fünf Hauptvorträge und mehr als 30 Workshops greifen ein breites Spektrum zum Themenbereich dieser Konferenz auf. Musikalische Beiträge, Entspannungsphasen, Verköstigung und Kommunikationsräume versprechen, dass die Konferenz wie ihre Vorgänger ein Erlebnis für alle Sinne wird und die Weiterbildungskultur der Transaktionsanalyse erfahrbar wird. Das Fest am Samstag Abend hat dabei einen besonderen Platz.

1985 fand die erste Konferenz der Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung in Neckargemünd, zehn Kilometer vor Heidelberg gelegen, statt. 25 Jahre später können wir nun diese Konferenz ausrichten und eine gute Tradition fortsetzen. Mit einem aktuellen Thema, oder?

 

Das Organisationsteam, repräsentiert durch Norbert Nagel

Wir freuen uns auf Sie!

Das Organisationsteam, repräsentiert durch Norbert Nagel
Norbert Nagel
für das Organisationsteam mit Dörthe Verres und
Isa Eberhardt-Mammen, Daria Kraft, Ulrike Morsch,
Karin Wollanka


 


 

Grußwort von Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg

Logo der Stadt Heidelberg

Die Frage nach der guten Autorität steht im Mittelpunt der diesjährigen Konferenz der Fachgruppe Pädagogik/Erwachsenenbildung in der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA) vom 29. bis 31 . Oktober in der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Das Thema der Tagung "Von Helden, Schurken und anderen Leitbildern" macht deutlich, dass es keineswegs einfach ist, die richtige Autorität zu finden, die menschlichem Handeln eine klare, an gesellschaftlicher Verantwortung orientierte Richtung gibt und entsprechende Ziele setzt.

Gewaltbereite und gewalttätige Jugendliche und Erwachsene folgen ebenso bestimmten Vorbildern wie sportlich oder musisch interessierte oder in sozialen Berufen tätige Menschen. Den Einfluss der guten Leitbilder zu stärken und den der schlechten zu minimieren ist sicherlich ein Wunsch aller, die sich als Erzieher, Pädagogen und Führungskräfte engagieren. Vor allem an sie wenden sich deshalb die Vorträge, Gesprächskreise und Workshops der Heidelberger DGTA-Tagung, zu der die Veranstalter rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten.

Die Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung in der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse besteht seit 25 Jahren. Ihre erste Fachkonferenz fand 1985 in Neckargemünd statt. Ich freue mich, dass Heidelberg jetzt der Tagungsort im Jubiläumsjahr ist und wünsche der Jubiläumskonferenz einen guten und erfolgreichen Verlauf. Alle Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer begrüße ich sehr herzlich in unserer Stadt und wünsche ihnen einen angenehmen und anregenden Aufenthalt in Heidelberg.

 

Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg

Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg
Dr. Eckart Würzner
Oberbürgermeister


 


 

Grußwort für die DGTA und den BVTA

Helden sind Menschen, die mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten besondere, fast unvorstellbare Leistungen erbringen.

Schurken sind gemeine, böse Personen, die manchmal fast unvorstellbares Unheil anrichten.

Was eint diese, dass sie zu Leitbildern, also zu erstrebenswerten Idealen, zu etwas Mustergültigem werden? Ein Punkt ist wohl, dass beide im Mittelpunkt des Interesses der sie umgebenden Gesellschaft stehen. Menschen, die im Mittelpunkt stehen, Aufmerksamkeit genießen, werden oft von anderen zur Orientierung genutzt. So werden dann auch aus Nichtvorbildern schnell einmal Vorbilder. Hier gilt es aufmerksam zu sein, Helden von Schurken zu unterscheiden, auch das heldenhafte der Schurken, und das schurkenhafte der Helden zu sehen und zu werten. Gerade dann, wenn es um die Leit- und Vorbilder von Kindern und Heranwachsenden geht. Dies nicht nur vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus Kirchen und Schulen der vergangenen Monate.

Wir leben in einer sogenannten "multioptionalen" Gesellschaft. Alles ist - erscheint zumindest - möglich. Die Vielfalt der Kulturen, Bilder, Unterhaltungs- und Zerstreuungsangebote etc. ist nahezu unüberschaubar geworden. Vieles ist heute viel zu vielen, eben auch Kindern und Jugendlichen, zugänglich. So zum Beispiel in den Tiefen des Internet. Auch hier entstehen Leitbilder.

Diesem Thema, besser diesen Themen Aufmerksamkeit zu geben, ist heute wichtiger denn je.

Die deutschsprachigen Gesellschaften für Transaktionsanalyse (DGTA, Deutschland; DSGTA, Schweiz; ÖTISO, Österreich) tagten vor 25 Jahren zum ersten Mal. So feiert die Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenbildung mit der diesjährigen Konferenz in der historischen Pädagogischen Hochschule in Heidelberg ihr silbernes Jubiläum.

Der Vorstand der DGTA gratuliert und bedankt sich für die vorbildliche Arbeit der vergangenen 25 Jahre. Wir wünschen dem Kongress einen guten Verlauf und allen Kolleginnen und Kollegen viele interessante Erkenntnisse und Spaß

 

DGTA und BVTA, repräsentiert durch Prof. Dr. Henning Schulze

DGTA und BVTA, repräsentiert durch Prof. Dr. Henning Schulze
Prof. Dr. Henning Schulze
Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse, DGTA und
Bundesverband der TransaktionsanalytikerInnen in Deutschland, BVTA
Vorsitzender des Vorstandes


 


 

Grußwort für die Fachgruppe

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Liebe Neugierige!

Ich freue mich sehr, Sie zu unserer 25. Konferenz für Transaktionsanalyse (TA) in Pädagogik und Erwachsenenbildung in Heidelberg begrüßen zu dürfen. Seit vielen Jahren findet diese Konferenz in internationaler Zusammenarbeit der deutschsprachigen Fachgruppen in der DGTA, in ÖTISO und DSGTA statt. So ist ein reger Austausch entstanden zu Themen, die uns in den unterschiedliche Anwendungsbereichen der TA beschäftigen.

Ich habe an dieser Hochschule in Heidelberg 1964 meine 1. Prüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen abgelegt. Damals hieß das noch Volksschule.

Nach wie vor beschäftigt mich und wahrscheinlich viele Teilnehmende aus anderen Berufsfeldern die Frage:

Was ist eine gute Autorität? - und wie kann ich sie erreichen?

Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung in der DGTA, repräsentiert durch Dörte Landmann

Das Thema dieser Konferenz ist brandaktuell. Es geht nicht nur uns Pädagog/innen an, sondern uns alle, die wir an unterschiedlichen Orten in der Gesellschaft tätig sind. Mögen Ihnen allen die vielfältigen, interessanten Workshops Anregung dazu sein.

Mit Gundel Beck- Neumann und Ulrich Schmidt möchte ich mich im Namen der Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung herzlich und respektvoll für die Konzeption und Ausrichten dieser wunderbaren Konferenz bedanken.

Unser herzlicher Dank geht an das Orgateam Isa Eberhardt-Mammen, Daria Kraft, Ulrike Morsch, Norbert Nagel, Dörthe Verres und Karin Wollanka.

 

Dörte Landmann
Vorsitzende der Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung in der DGTA


 

Weitere Informationen zu der Fachgruppe Pädagogik und Erwachsenenbildung finden Sie unter "Geschichte der Fachgruppenarbeit"!

 


 

Grußwort für die DSGTA

Was ist gute Autorität? Diese Frage impliziert, dass es gute und schlechte Autorität gibt. Mir fallen dazu weitere Fragen ein:

Wann ist Autorität gut, wann schlecht?

Was macht einen Menschen zum Helden, was zum Schurken?

DSGTA, repräsentiert durch Jürg Bolliger

Und wer macht einen Menschen zum Helden oder zum Schurken?

Hat man Autorität oder ist man Autorität?

An dieser Konferenz haben Sie Gelegenheit, sich über diese und weitere Fragen Gedanken zu machen. Möglicherweise werden Sie Helden begegnen, vielleicht sogar Schurken. Ganz gewiss aber werden Sie interessante Menschen treffen, die sich wie Sie für die Thematik interessieren.

Im Namen der Deutschschweizer Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DSGTA) wünsche ich Ihnen eine anregende Konferenz und bereichernde Begegnungen mit Helden, Schurken und anderen interessanten Menschen.

 

Jürg Bolliger
CTA-E, Präsident DSGTA


 


 

Grußworte für das ÖTISO

"Über allen anderen Tugenden steht eines – das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unerlässliche Verlangen nach größerer Weisheit, Güte und Liebe." J.W.von Goethe

Autonomie in der Lebensgestaltung, selbstbestimmtes Handeln und Lernen, Erkennen von Wahlmöglichkeiten und Optionen.., all das sind wesentliche Werte der Transaktionsanalyse und Ziele, die in Erziehung und Unterricht, aber auch im alltäglichen Lebensvollzug hohe Priorität haben.

Wie passt nun Autorität dazu und welche Assoziationen ruft sie hervor in einer Zeit, in der dieser Begriff historisch, kulturell und individuell unterschiedlich interpretiert und bewertet wird. In einer Zeit, in der uns noch klar vor Augen steht, wohin Missbrauch von Autorität führen kann und welche Auswirkungen Verlust und Fehlen von Leitbildern auf das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen haben kann.

Wie viel und wo brauchen wir Autoritäten und was wollen, können oder sollen sie bewirken?

Wie viel oder wie wenig brauche ich davon?

Wie gehe ich um mit Autoritäten und der Macht, die damit verbunden ist, und wie verhalte ich mich in Situationen, in denen mir Autorität verliehen ist?

Auf die Diskussion und Auseinandersetzung dieser und anderen Fragen bei den Konferenztagen in Heidelberg bin ich gespannt.

Ich freue mich auch über die Vertiefung der Kontakte derjenigen, die Interesse an transaktionsanalytischer Pädagogik, Erziehung und Ausbildung im deutschsprachigen Raum haben. Diese Kontakte sind im Lauf der letzen Jahre gewachsen und haben sich vertieft gerade und auch durch die jährlich stattfindenden Konferenzen und Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Beeindruckend sind auch die gute und gründliche Vorbereitung der Konferenz. So wünsche ich allen Organisatoren, Teilnehmern und Teilnehmerinnen gutes Gelingen und interessante und anregende Tage.

DSGTA, repräsentiert durch Jürg Bolliger

 

 

 

 

Dr. Sylvia Schachner
PTSTA-E
Bereichssprecherin für Pädagogik und Erwachsenenbildung
Vizeobfrau des ÖTISO


 


 

Oktober 2010
Zuletzt geändert: 30.08.2010 22:38

Noch -2852 Tage, -21 Stunden, -11 Minuten und -39 Sekunden bis zur
25. Konferenz der deutschsprachigen Gesellschaften für Transaktionsanalyse
DGTA (Deutschland), DSGTA (Schweiz) und ÖTISO (Österreich)

Kontakt :: Impressum
Site designed by Jonathan Nagel. © 2009

Transaktionsanalyse Pädagogenkonferenz Pädagogische Hochschule